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Kombiwette

 

Im Gegensatz zu einer Einzelwette wird bei einer Kombiwette auf mehrere Ereignisse innerhalb eines bestimmten Zeitraums gewettet. Die Wett-Quote der Kombiwette ergibt sich aus der Multiplikation der Einzelwettquoten, da sich auch das Risiko der einzelnen Sport-Wetten selbstverständlich multipliziert. Kombiwetten mit vielen Einzeltipps weisen daher selten Value-Gehalt auf, da die komplette Kombiwette verloren ist, sobald auch nur eine der kombinierten Einzelwetten verloren geht.

 

Beispiel:

4 Wetten auf Heimsiege zu Wett-Quoten von 2,00 ergeben 2,00 * 2,00 * 2,00 * 2,00 = 16,00

Bei einer geschätzten Marge der Online-Wettanbieter von 10-15% kommt man auf faire Wett-Quoten bei diesen implizierten Wahrscheinlichkeiten von 2,20. Daraus würde sich eine "faire" Kombiwettauszahlung von 2,20 * 2,20 * 2,20 * 2,20 = 23,4256 ergeben.

Hierdurch wird deutlich, welchen Nachteil eine steigende Zahl von kombinierten Einzelwetten hat. Davon ausgehend, dass sich bei einer Auszahlungsquote von 90% folgende Situation ergibt:

2 Tipps: 0,90 * 0,90 = 0,81 => 81%

3 Tipps: 0,90 * 0,90 * 0,90 = 0,729 => 72,9%

4 Tipps: 0,90 * 0,90 * 0,90 * 0,90 = 0,656 => 65,6%

5 Tipps: 0,90 * 0,90 * 0,90 * 0,90 * 0,90 = 0,590 => 59%

 

Diese Darstellung betrachtet einzig die Folgen des durchschnittlichen Wettquotenschlüssels eines Online-Buchmachers. Sie zeigt aber deutlich auf, welchen Nachteil die zunehmende Zahl von kombinierten Einzelwetten innerhalb einer Kombiwette hat, unabhängig von den konkreten Wett-Quoten.

 

Natürlich sind dies nur allgemeine Auszahlungsquoten der Buchmacher und bestimmte Wett-Quoten sind auch deutlich besser als andere. Diese Darstellung verdeutlicht aber auch, dass wahlloses Kombinieren scheinbar guter Wett-Quoten langfristig in die Verlustzone führt.

 

 

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